Master in Community Development

Studienplan
Der Studienplan dient der Sicherstellung des Lehrangebotes im Rahmen des weiterbildenden Masterstudiengangs „Gemeinwesenentwicklung, Quartiermanagement und Lokale Ökonomie“ sowie der Information der Studierenden.
Er ist nicht Teil der Studien- und Prüfungsordnung sondern gibt Auskunft über Inhalt und Ablauf des Studiums.

Inhaltliches Profil des Studiengangs
„Community-Development“ bezeichnet einen interdisziplinären Zugang zur ökonomischen und sozialen Entwicklung urbaner und ländlicher Räume.
Er steht in Bezug zu den Bereichen partizipative Stadt- und Regionalentwicklung, alternative Arbeitsmarktpolitik und Lokale Ökonomie. Ziel ist die Gestaltung zukunftsfähiger Lösungen in den Bereichen Arbeit, Wohnen, Infrastruktur und soziale Dienstleistungen.
Im Zentrum stehen die Förderung bürgerschaftlicher Selbsthilfe und Selbstorganisation im politischen, ökonomischen und sozialen Bereich und die Stärkung der Zivilgesellschaft.
Strategien des Community-Development werden in der Politik- und Sozialwissenschaft sowie in der Stadt- und Regionalentwicklung und in Feldern der Entwicklungszusammenarbeit als „Bottom-Up-Strategies“ bezeichnet.

Kooperationsverbund für Angebot und Durchführung des Masterstudiengangs

Der Masterstudiengang wird in der Verantwortung der folgenden Hochschulen und der von diesen beauftragten Professorinnen und Professoren angeboten und durchgeführt.
Hochschule München, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften (hochschulrechtlicher Träger), Prof. Dr. phil. habil. Susanne Elsen, Studiengangsleitung
Hochschule für Soziale Arbeit, Zürich, Prof. Dr. Markus Brändle-Ströh
Fachhochschule für Sozialarbeit, Basel, Prof. Isidor Wallimann PhD
Evangelische Fachhochschule Freiburg, Breisgau, Prof. Dr. Günter Rausch
Alice-Salomon Fachhochschule, Berlin, Prof. Dr. Christine Labonté-Roset
Fachschule für Sozialarbeit, Campus Wien, Prof. Dr. Barbara Bittner
Die Kooperation regelt der Kooperationsvertrag.

Interdisziplinärer Wissenschaftlicher Beirat

Der wissenschaftliche Beirat steht den Studiengangsverantwortlichen beratend zur Seite.
Er hat das Recht, jederzeit über den inhaltlichen Verlauf des Studiengangs informiert zu werden.
Die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates sind berechtigt, Lehr-, Beratungs- und Prüfungsaufgaben im Rahmen des Studiums wahrzunehmen. Sie erhalten für ihre Tätigkeit das vereinbarte Honorar.
Seine Mitglieder verpflichten sich, den weiteren wissenschaftlichen Werdegang geeigneter Absolventinnen und Absolventen zu fördern.
Prof. Dr. Lothar Böhnisch, Universität Dresden
Prof. Dr. Dr. Robert Hettlage, Universität Regensburg
Prof. Dr. Heiner Keupp, Ludwig-Maximilians-Universität, München
Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi, Freie Universität, Berlin
Prof. Dr. Heinz A. Ries, Universität Trier
Prof. Dr. Adelheit Biesecker, Universität Bremen

Organisatorische Ausgestaltung des Studiums

Es handelt sich um ein Teilzeitstudium mit einer Regelstudienzeit von sechs Semestern.
Es setzt sich zusammen aus folgenden Studienelementen:
1. Zwei je fünftägige Intensivseminare pro Semester (vom 1.-4. Semester)
2. Sechs Tage Forschungswerkstätten pro Semester (vom 1.-4. Semester)
3. ein eigenes Forschungsprojekt
4. ein Forschungsbericht (im 5. Semester)
5. Angeleitetes Selbststudium
6. Masterarbeit (im 5. Semester oder 6. Semester)

Inhalte und Form der Studienmodule

Das Studium umfasst fünf Studien-Module.
Dem Anspruch eines interdisziplinären Studiengangs und des integrierten Handlungsansatzes Communiy-Development entspricht die Vermittlung der Inhalte in modularisierter Form.
Die Module gewährleisten so weit als möglich die Integration relevanter disziplinärer Wissensbereiche und professioneller Kompetenzen. Sie beruhen auf einem ausgewogenen Verhältnis praxisrelevanter Theorien und theoriebasierter Anwendungskompetenz.
Die Studieninhalte, ihre Verteilung auf die Studiensemester sowie die Lehr- und Lernformen werden unter Module zu diesem Studienplan dargestellt.

Inhaltliche Verantwortung für die Studienmodule
Die Verantwortung für das Studienmodul umfasst neben der Lehre und Beratung der Studierenden die Auswahl von Fachliteratur, die Vorbereitung und Korrektur von schriftlichen Prüfungen und studienbegleitenden Leistungsnachweisen und die Auswahl geeigneter Dozentinnen und Dozenten für Spezialgebiete.
Studienmodul 1: Wissenschaftliche Zugänge zum Handlungs- und Forschungsbereich:
Prof. Dr. phil. habil. Susanne Elsen, Hochschule München
Studienmodul 2: Politische, rechtliche und soziale Strukturen im Gemeinwesen:
Prof. Dr. Tilo Klöck, Hochschule München
Studienmodul 3: Theorien, Ansätze und Modelle der Kommunikation, Aktivierung und Partizipation:
Prof. Dr. Günter Rausch, Evangelische Fachhochschule Freiburg im Breisgau
Studienmodul 4: Konzeption und Management von Projekten und Unternehmen im Gemeinwesen:
Dr. Burghard Flieger, Freiburg im Breisgau
Studienmodul 5: Forschungswerkstätten und Forschungsprojekt:
Prof. Dr. Isidor Wallimann, Fachhochschule für Sozialarbeit Basel

Anwesenheitspflicht
Es besteht Pflicht zur Teilnahme an allen Lehrveranstaltungen im Rahmen des Studiums.
Die Teilnahme wird durch die Kurskoordinatorin bestätigt und dokumentiert.

ECTS (European Credit Transfer-System) und workload
Einem Creditpoint entspricht ein Arbeitsumfang (workload) von 30 Stunden (1ECTS=30 Std. Arbeitsumfang).
Als workload gelten alle Studienleistungen, die in Form dozentengebundener Veranstaltungen, angeleitetem Selbststudium, Lektürearbeit, Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen sowie Vor- und Nachbereitung von Prüfungen in dem jeweiligen Modul erforderlich sind.
In jedem der Module 1– 3 sind insgesamt 12 ECTS zu erbringen.
Im Modul 4 sind insgesamt 10 ECTS zu erwerben.
In den Modulen 5 und 5.1 (Forschungswerkstätten und Forschungsprojekt) sind insgesamt 24 ECTS nachzuweisen. Modul 5 und 5.1 gliedert sich in die Elemente: Lehrveranstaltungsstunden, eigenes Forschungsprojekt der Studierenden sowie Erarbeitung eines Forschungsberichtes als studienbegleitender Leistungsnachweis in Form einer schriftlichen Studienarbeit.

Für die Masterarbeit und das Abschlusskolloquium werden 20 ECTS erteilt.

Masterarbeit
Die Masterarbeit ist als eigenständige wissenschaftliche Arbeit zu einem relevanten Thema des Community-Development durch die Studentin oder den Studenten im fünften oder sechsten Semester zu erarbeiten. Die Masterarbeit hat einen Arbeitsumfang von 20 ECTS und ist in einem Kolloquium zum Abschluss des Studiums zu verteidigen.

Prüfungen und studienbegleitende Leistungsnachweise
In den Studienmodulen 1 bis 4 ist nach Abschluss jedes Semesters eine Teilprüfung in Form einer Studienarbeit zu leisten.
Im Studienmodul 5 ist über den Verlauf des ersten bis einschließlich vierten Semesters ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt durchzuführen. Diese Leistung wird in Absprache mit den Modulverantwortlichen definiert und ist als Einzel- oder Kleingruppenarbeit zu erbringen. Die Arbeit im Rahmen des viersemestrigen Projektes wird mit einem praktischen Leistungsnachweis dokumentiert.
Am Ende des vierten Semesters ist ein Forschungsbericht als Dokumentation der Forschungspraxis vorzulegen. Dieser Forschungsbericht hat die Form einer schriftlichen Studienarbeit.

Dieser Studienplan tritt zum Wintersemester 2006/2007 in Kraft

September 2005

Prof. Dr. Susanne Elsen
Studiengangsverantwortung





 

Anschrift

Studiengangsleitung:

Prof. Dr. phil. habil. Susanne Elsen
Hochschule München
Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften
Am Stadtpark 20 (Altbau)
81243 München
Tel. 0 89 / 12 65-23 01
Fax 0 89 / 12 65-23 30

Studienkoordination:
Marga Mitterhuber
Raiffeisenweg 12
86923 Finning
fon & fax 08806 / 95094
E-Mail:
macd@hm.edu

Homepage:
http://www.macd.hm.edu

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Impressum

 

 








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